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Makroobjektiv – Erklärung & Einsatzgebiete

  • Tom Schäfer
  • 14. September 2013 12:10

Vor allem für Naturfotografen können Makroobjektive von großer Bedeutung sein, da sie einen besondere großen Abbildungsmaßstab mitbringen, den andere Objektive nicht oder nur sehr bedingt liefern können. Dieser ist aber notwendig, um die kleinen Besonderheiten und Faszinationen der Natur festhalten zu können. Wir erklären, was ein Makroobjektiv ausmacht, was es zu beachten gilt und was die Alternativen sind.

Was ist ein Makroobjektiv?

Makroaufnahme. Bildquelle/-rechte: sxc.hu

Makroaufnahme. Bildquelle/-rechte: sxc.hu

Besonders kennzeichnend für ein Makroobjektiv ist der Abbildungsmaßstab, der bestenfalls bei 1:1, in manchen Fällen aber auch nur bei 1:2 liegt. Der Maßstab 1:1 bedeutet, dass das fotografierte Objekt in Originalgröße auf dem Film/Sensor der Kamera abgebildet wird. Im Abbildungsmaßstab 1:2 wird es hingegen nur halb so groß abgebildet. Makroobjektive bewegen sich in verschiedenen Brennweitenbereichen. Meist starten sie bei Normalbrennweiten, reichen aber sogar bis zu den Telebrennweiten von mehr als 180 mm. Zudem ist der Nahbereich des Objektivs ausschlaggebend, er ermöglich, dass man möglichst nahe an ein Objekt herangehen kann, um es zu fotografieren. Vom Hersteller als Makroobjektiv gekennzeichnete Modelle kommen daher schon mit sehr kleinen Nahbereichen.

Was ist zu beachten?

Es gibt mittlerweile viele „normale“ Objektive, die eine Makrofunktion mitbringen. Wird diese genutzt, so werden Linsengruppen innerhalb des Objektivs verschoben. Allerdings ist die Aufnahmequalität hier meist deutlich geringer als bei einem echten Makroobjektiv. Schuld daran ist unter anderem ein größerer Nahbereich als bei einem speziellen Makro-Modell.

Zudem sollte man wissen, dass Makro-Objektive grundsätzlich auch zur Aufnahme von Motiven, die sich in einer bestimmten Distanz befinden, genutzt werden können – zumindest dann, wenn es sich um unbewegte Objekte handelt. Bei bewegten Motiven, etwa in der Sportfotografie, werden Makro-Objektive aufgrund dessen weniger brauchbar, dass der Auto-Fokus aufgrund des großen Abbildungs-Maßstabes recht lange zum fokussieren braucht.

Generell empfiehlt sich in der Makro-Fotografie aber die manuelle Fokussierung.

Was sind die Alternativen?

Eine gute – und vor allem günstige – Alternative zu Makro-Objektiven sind Nahlinsen, die ähnlich wie eine Lupe funktionieren und vor das Objektiv gehalten werden. Hier empfiehlt es sich, auf achromatische Nahlinsen zu setzen, um Bildfehler zu vermeiden.

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