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Weitwinkelobjektive: Arten, Brennweiten und Einsatzbereiche

  • Tom Schäfer
  • 3. August 2013 17:09

Weitwinkelobjektive können – je nach Ausstattung – einen gewissen kreativen Spielraum bei der Bildkomposition freigeben. Für manche Aufnahmebereiche sind diese Objektive sogar unerlässlich. Wir klären auf, welche Objektivarten es bei den Weitwinkeln gibt – und welche Variante zu welchem Zweck eingesetzt wird.

Normale Weitwinkel

Motiv aufgenommen mit einer Lomo Fisheye-Kamera mit starker Randabdunklung. Foto: Objektivtest.NET

Motiv aufgenommen mit einer Lomo Fisheye-Kamera mit starker Randabdunklung. Foto: Objektivtest.NET

Reguläre Weitwinkel- gehören im Grunde noch zu den Standardobjektiven. Sie decken einen Brennweitenbereich von 24 bis 35 mm ab. Diese normalen Weitwinkel-Modell kommen bei einer regulären Landschaftsfotografie zum Einsatz. Spannende Motive können mit solchen Objektiven jedoch erzeugt werden, wenn sie zur Porträt-Aufnahme eingesetzt werden. Raffiniert werden die Aufnahmen durch den großen Aufnahmebereich, so wird neben der abgebildeten Person immer auch ein Teil der Umgebung abgebildet. Das lässt das gesamte Bild facettenreicher und interessanter wirken. Zudem können sie eingesetzt werden, wenn eine Art „Überblick-Aufnahme“ angefertigt werden soll.

Super-Weitwinkel

Super-Weitwinkel bewegen sich in einem Brennweitenbereich zwischen 12 und 24 mm. In aller erster Linie werden sie zur Landschaftsfotografie eingesetzt, um ein möglichst breites Panorama abbilden zu können. Kreative Fotografen setzen diese Weitwinkel jedoch auch für Porträt- und andere Aufnahmen ein, um so spannende Effekte mit einer deutlich sichtbaren Verzerrung aufzunehmen. Ernsthafte Landschaftsfotografen erzielen die besten Ergebnisse übrigens mit einem Super-Weitwinkel Objektiv, das an eine Vollformat-Kamera angebracht wird – so lässt sich ein enorm weiter Bildbereich ohne unstimmige Verzerrungen erzeugen.

Fisheye

Die krasseste Form des Weitwinkel-Objektivs ist das Fisheye, als solche werden Objektive mit einer Brennweite von weniger als 12 mm bezeichnet – je kleiner die Brennweite dabei wird, umso „kugeliger“ wirkt das Bild. Fisheye-Objektive werden meist zum Schießen besonders kreativer Bilder abgesetzt, die Ansicht wirkt extrem rund, gerade Linie werden zum Beispiel stark verzerrt (z.B. die Linie am Horizont). Das Objektiv eignet sich super, um inmitten von Hochhäusern stehend nach oben zu fotografieren oder große Menschen von oben festzuhalten. Solche Bilder begeistern mit einer ganz eigenen Dynamik. Für Porträt-Aufnahmen hingegen sind sie ungeeignet – sofern man keine „Kugelköpfe“ erzeugen will.

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