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Welche Objektive eignen sich für Naturaufnahmen?

  • Tom Schäfer
  • 20. December 2013 12:57

Objektiv ist nicht gleich Objketiv. Es gibt nicht ohne Grund eine Vielzahl von Linsen für die unterschiedlichsten Situationen. Gerade in der Naturfotografie kommt der ambitionierte Hobby-Fotograf nicht mit nur einem Objektiv aus. Zu viele Situationen – von Tieraufnahme im Makrobereich bis zum Gruppenbild einer Gorilla-Familie – erfordern spezielle Einstellungen und Voraussetzungen. Der Fototgraf verfügt in der Regel auch über eine “Zuladungsgrenze”, dass heißt auf gut Deutsch: er kann nicht unendlich viel tragen. Können wir also die Auswahl der Objektive für Naturaufnahmen eingrenzen? Wir haben uns die Mühe gemacht und Ihnen die 4 wichtigsten Objektive für “natürliche Fotografie” zusammengestellt.

Gorilla macht Nickerchen / Bildrechte: sxc.ru

Gorilla macht Nickerchen / Bildrechte: sxc.hu

Nach Ansicht von erfahrenen Fotografen braucht ein Hobbyfotograf nicht ein riesiges Arsenal an Objektiven für Naturaufnahmen wie zum Beispiel bei Landschaften, Tieren oder im Makrobereich. Es erfordert in der Regel nur 4 Exemplare, die allerdings sind dafür sehr speziell ausgestattet und decken den gesamten Situationsradius in der Natur ab.

Natürlich kann das nicht alles pauschalisiert werden, da auch viel vom subjektiven Empfinden des Fotografen abhängt, aber folgende Modelle sind für Naturaufnahmen generell zu empfehlen.

Für Landschaftsaufnahmen – (Ultra) Weitwinkelobjkeitve

Sie verbinden die Vorteile großer Bildauschnitte mit den Möglichkeiten eines guten Zooms-Objektivs. Wichtig bei der Wahl ist ein möglichst großer Zoom-Bereich, eine gute Schärfe aber auch eine gute Verarbeitung, die gerade bei schwierigen Witterungsbedingungen sehr wichtig ist.

Die Weitwinkelbereich liegen 18-35mm, 14-24mm oder 12-24mm – ganz abhängig vom gewählten Kamerahersteller

Nicht zu vergessen ist aber, dass bei allen technischen Raffinessen die “Leistung des Fotografen” an erster Stelle steht. Er muss ein “Auge” für die Situation haben, Bildausschnitt, Tiefe und Hintergrund richtig wählen um für die gewünschte Wirkung des Bildes zu sorgen.

Tierisch lebendig – (Super) Teleobjektive

Es sind zwar meist keine Leichtgewichte, zumindest nicht wenn es Teleobjektive im Festbrennweitenbereich von 300mm (f/2.8 ), 400mm (f/2.8) oder 800mm (f/ 1/4) sind, aber sie ermöglichen im Gegensatz zu weniger professionellen Modellen wahnsinnig lebendige Aufnahmen der Tierwelt. Sie verfügen über ein sehr große Brennweite, eine rasanten Autofokus und eine hervorragende Schärfe.

Damit ist in nahezu jeder Situation eine brilliante Farbdarstellung mit faszinierende Schärfe möglich.

Für ein gutes Teleobjektiv kann man schon mal einige hundert Euro hinlegen.

Allzweckwaffe – Standard-Zoom Objektive

Sie sind für die meisten Situationen im “Leben” geeignet und daher unheimlich flexibel. Sie verfügen über einen relativ großen Zoom-Bereich, einen vernünftig reagierenden Auto-Fokus und natürlich einen guten Bildstabilisator sowie eine große Blende. Die Qualität der Bilder ist bestechend und es liefert genau das, was man sich erwartet. Einwandfreie Bilder in unspezifische “Natursituationen”.

Auch hier kann man zwischen 100 Euro und mehreren tausend Euro für ein vernünftiges Standard-Zoom Objektiv ausgeben. Es kommt immer darauf an, welche Erwartungen man hat und wie groß der “Geldbeutel” ist.

Detailgetreu – Makroobjektive

Wer gerne Nah-Aufnahmen von kleinen Tieren oder Pflanzen macht, der kommt um ein spezielles Makroobjektiv nicht herum. Sie besitzen den entscheidenden Vorteil, dass man mit ihnen wirklich jedes Detail erkennen kann und man sehr nah an das Objekt der Begierde gelangt.

Die Brennweite ist hierbei entscheidend. Sie bewegt sich zwischen 50 und 180mm.

Damit sind wirklich “naturgetreue und lebendige” Aufnahmen möglich ohne wirklich mit der Linse möglicherweise sehr scheue Tiere zu berühren. Der Abstand zum Motiv kann hier also deutlich vergrößert werden.

Hinzu kommt, dass sich mit Makroobjektiven die Objekte wesentlich besser arrangieren lassen.

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